Biographie

Gertraud von Bullion (1891 - 1930)

1881

11. September 
Geboren in Würzburg als viertes Kind der Familie Arthur Graf von Bullion und Maria Theresia geb. Startz
15. Oktober | Taufe (Dompfarrei)

1897

Wohnungswechsel nach Augsburg

1897 – 1909

Schulbesuchebei den Englischen Fräulein (Mary-Ward-Schwestern) in Augsburg, in Sacré-Coeur-Internaten in Riedenburg/Österreich, Fontaine-l’Évêque/Belgien und Leamington/England. | In England Aufnahme in die Marianische Kongregation.

Gertraud findet ihr Lebensmotto: „Serviam – Dienen will ich

1914 – 1918

Freiwillige Rote-Kreuz-Schwester im Ersten Weltkrieg Einsatz vor allem in Lazaretten an der Westfront (Cambrai/Frankreich, Mons und Hasselt/Belgien)

1917

In Mons entscheidende Begegnungen mit der Schönstattbewegung durch den Pallottinerstudenten Franz-Xaver Salzhuber und seine Theologengruppe Gertraud von Bullion nimmt brieflichen Kontakt mit dem Gründer P. Josef Kentenich auf.

1920

8. Dezember | Weihe von Gertraud von Bullion und ihrer Kusine Marie Christmann an die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt – Gründung der Frauenbewegung von Schönstatt und Gründungstag des Schönstatt-Frauenbundes.

1921

Anfang Januar | Diagnose: Lungen-Tbc
Mai – Oktober | Lungenheilstätte in Bad Lippspringe
13. – 17. August | Teilnahme an der ersten Frauentagung in Schönstatt: Gertraud wird verantwortlich für die nördlichen Diözesen

1922

Weitere Kuren

bis 1930

in Lungenheilstätten bzw. Krankenhäusern: Schömberg/Schwarzwald, Geislingen/Steige, Isny/Allgäu 

1925

16. April
Erste feierliche Lebensweihe von Mitgliedern des Schönstatt-Frauenbundes an die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt – der Gründer P. Kentenich wählt dafür das von Gertraud verfasste Gebet

1929

21. April
Gemeinschaftstag in Ulm: Lebensangebot für das “Blühen” des Schönstatt-Frauenbundes, besonders in ihrer Heimat Bayern 

1930

11. Juni
Gertraud stirbt im Krankenhaus Isny
13. Juni
Beisetzung in der Familiengruft der Grafen von Bullion auf dem Friedhof in Kempten